Allgemeines zum Bereich Erschütterungsschutz

Erschütterungsschutz als wichtiger Aspekt des Immissionsschutzes

Erschütterungen als Umweltproblematik sind ein Randthema. Je nachdem, wo Erschütterungen einwirken und welche Stärken sie aufweisen, können sie schädliche Umwelteinwirkungen hervorrufen. Hierzu zählen gesundheitliche Einwirkungen, Bauschäden, Belästigungswirkungen und Einflüsse auf technische Anlagen.

Dort, wo Erschütterungen auftreten, können sie in Planungsprozessen jedoch große Bedeutung erlangen. Zu berücksichtigen ist der Erschütterungsschutz u. a. bei einer Gebäudeplanung, beim Entwurf oder der Aufstellung von Maschinen und Geräten oder bei städtebaulicher Planung. Durch kurzzeitige oder dauerhafte Erschütterungs­anregungen können tieffrequente Schwingungen zu Schäden an Gebäuden führen oder Menschen in Gebäuden belästigt werden. Erschütterungen können die Standsicherheit von Gebäuden beeinträchtigen, Risse in Wänden und Decken verursachen oder zu Qualitätsminderungen in Produktions­anlagen führen. Zum Schwingen angeregte Wände und Decken generieren zudem unangenehmen und als störend empfundenen niederfrequenten Luftschall innerhalb von Gebäuden.

Der Erschütterungsschutz umfasst zum einen den Schutz von Gebäuden und Menschen vor schädlichen Schwingungen, welche durch z. B. Schienen- und Fahrzeugverkehr, Baumaßnahmen, Sprengungen, Ramm- und Abrissarbeiten hervorgerufen werden. Zum anderen kann es erforderlich sein, dass hochempfindliche Maschinen und Anlagen wie z. B. Server, hochauflösende Mikroskope (TEM, REM), Laserschneidmaschinen usw. vor nicht vermeidbaren Schwingungseinwirkungen geschützt werden müssen, damit ein störungsfreier Betrieb gewährleistet werden kann.

Wir unterstützen Sie mit unseren folgenden Leistungen:

  • Messung und Beurteilung von Erschütterungen gemäß der DIN 4150
  • Erschütterungsschutz durch Prognoseberechnungen schon in der Planungsphase
  • Messtechnische Überprüfung empfindlicher Geräte während vorherrschender Erschütterungseinwirkung
  • Empfehlung und Auslegung praxisorientierter Maßnahmen zum Schutz und zur Überwachung von erschütterungsempfindlichen Anlagen und Geräte (z. B. Rasterelektronenmikroskope, Server etc.)
  • Dimensionierung von elastischen Lagerungen und Sonderfundamenten (schwingungsentkoppelte Maschinenaufstellung)
  • Durchführung von Langzeitmessungen zur Beweissicherung
  • Lokalisierung von unbekannten Erschütterungsquellen
  • Ermittlung, Beurteilung und Minderung des durch Erschütterungen erzeugten sekundären Luftschalls in Räumen (tieffrequente Geräusche gemäß DIN 45680)
  • Gutachtenerstellung

Wir sind gerne für Sie da und stehen Ihnen beratend zur Seite.

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