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Lärmminderung

Planung primärer und sekundärer Lärmminderungsmaßnahmen

Lärm durch Maschinen, Anlagen oder technische Einrichtungen kann in Produktionsstätten, Bürogebäuden oder im Umfeld zu erheblichen Belastungen führen. Als Ingenieurbüro für Akustik analysieren wir die Ursachen der Lärmentstehung systematisch und entwickeln zielgerichtete Lärmminderungs­maßnahmen für einen rechts- und normkonformen Anlagenbetrieb.

Unser Vorgehen:

Durch strukturierte Schallanalysen und präzise Geräuschmessungen unter realen Betriebsbedingungen identifizieren wir die maßgeblichen Schallquellen. Erfasst werden Luftschall, Körperschall sowie deren Beitrag zum Gesamt-Schalldruckpegel. Auf dieser Grundlage bewerten wir Emissions- und Immissionssituationen technisch fundiert.

Ziel jeder technischen Lärmminderung ist die Reduzierung der Schallentstehung direkt an der Quelle. Ist dies konstruktiv oder betrieblich nicht ausreichend möglich, planen wir sekundäre Maßnahmen zur Begrenzung der Schallausbreitung und zur sicheren Einhaltung geforderter Immissionsrichtwerte.

Ihre Lösung für Lärmprobleme

Als Sachverständiger für Schall und Lärmschutz erstellen wir belastbare Beurteilungen, begleiten Genehmigungsverfahren und unterstützen Anlagenbetreiber bei der Umsetzung technischer Schallschutzmaßnahmen. Das Ergebnis sind dauerhaft reduzierte Geräuschemissionen, rechtssichere Betriebsbedingungen und eine verbesserte Arbeits- und Aufenthaltsqualität.

Unsere Unterstützung im Überblick:

  • Durchführung präziser Schwingungs- und Schallmessungen
  • Analyse der Ursachen von Geräuschentstehung und Körperschallabstrahlung
  • Festlegung der erforderlichen Lärmminderungsmaßnahmen
  • Abschätzung des Potenzials zur Lärmminderung
  • Entwicklung individueller Maßnahmen zur Reduktion von Schall und Schwingungen
  • Minimierung der Schallabstrahlung von Rohrleitungen, Gebäuden und anderen Strukturen
  • Planung und Auslegung von Schallschutzkapseln
  • Bestimmung der Schalldämmwerte von Bauteilen
  • Optimierung der Raumakustik für angenehme Klangumgebungen
  • Sicherstellung eines geräuscharmen Betriebs von Geräten und Anlagen
  • Vermeidung von Geräuschübertragungen innerhalb von Gebäuden
  • Reduzierung der Lärmbelastung am Arbeitsplatz
  • Lösungen für Lärmprobleme durch Körperschall (Schwingungseinleitung, -übertragung und -abstrahlung in Gebäuden)
Beispiel: Schallschutzkapselung
Beispiel: Schallschutzkapselung
Beispiel: Ursachenermittlung Geräuschübertragung
Beispiel: Ursachenermittlung Geräuschübertragung
Beispiel: Schallsituation in Halle ohne Lärmminderung
Beispiel: Schallsituation in Halle ohne Lärmminderung
Beispiel: Schallsituation in Halle mit Lärmminderung
Beispiel: Schallsituation in Halle mit Lärmminderung

Wir haben eine umfassende Erfahrung bei der Sanierung bemängelter Lärmsituationen und unterstützen Sie gerne bei Ihrem Projekt.

Kontaktieren Sie uns

Informationen zu einem Lärmminderungskonzept für Ihren Betrieb finden Sie hier:

Lärm und Vibrationen am Arbeitsplatz

Referenzprojekte

Tieffrequente Geräusche in einem Wohnhaus durch Anlagen eines Gewerbebetriebs

In der Nachbarschaft eines Gewerbebetriebs wurden tieffrequente Brummgeräusche in einem Wohnhaus untersucht. Durch Schallmessungen im Gebäude sowie Geräuschmessungen auf dem Betriebsgelände konnte ein Einzelton bei 34 Hz identifiziert werden, der den Immissionsrichtwert der TA Lärm in der Nacht überschritt. Ursache war ein Rootsgebläse mit pulsationsbedingten Rohrleitungsschwingungen. Durch den Einbau eines λ/4-Resonators im Abgaskanal konnten die Druckpulsationen reduziert und der tieffrequente Ton deutlich gemindert werden.

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Ausarbeitung wirkungsvoller Maßnahmen zur Verringerung der Lärmexposition an den Arbeitsplätzen in Betrieben

In einer Produktionshalle mit hohen Schalldruckpegeln von bis zu 93 dB(A) wurde ein Konzept zur Verringerung der Lärmexposition der Beschäftigten entwickelt. Grundlage bildeten Schallmessungen an den Arbeitsplätzen, die Bestimmung der Schallleistungspegel der Anlagen sowie ein 3D-Schallausbreitungsmodell der Halle. Auf dieser Basis wurden technische und organisatorische Lärmminderungsmaßnahmen gemäß LärmVibrationsArbSchV erarbeitet, mit denen der mittlere Schalldruckpegel auf etwa 75 dB(A) reduziert werden kann.

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Ursachenermittlung der durch ein Blockheizkraftwerk übertragenen Geräusche in einem Wohnhaus

Nach der Installation eines Blockheizkraftwerks (BHKW) im Heizungsraum eines Mehrfamilienhauses traten in einer Erdgeschosswohnung störende tieffrequente Geräusche auf. Durch Schwingungs- und Schallmessungen sowie eine Bewertung nach TA Lärm und DIN 45680 wurde eine Körperschallübertragung über den fest mit der Wand verbundenen Abgasschalldämpfer identifiziert. Durch eine schwingungsisolierte Entkopplung des Abgassystems konnte der Geräuschpegel deutlich reduziert und der Immissionsrichtwert eingehalten werden.

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Lärmarme Maschinen planen durch Analyse von Maschinendynamik und Schwingungen

Schwingungen von Bauteilen und dynamische Kräfte führen bei Maschinen häufig zu erhöhten Geräuschpegeln. Durch die Analyse von Maschinendynamik, Schwingungsverhalten und Schallabstrahlung lassen sich konstruktive Maßnahmen zur Lärmminderung bereits in der Entwicklungsphase umsetzen. Dazu gehören die Vermeidung von Resonanzen, die Dämpfung von Strukturschwingungen sowie die Optimierung von Bauteilgeometrien. Eine frühzeitige Berücksichtigung der technischen Akustik ermöglicht die Entwicklung lärmarmer und effizienter Maschinen und Anlagen.

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Fallstudien

Landbohranlage
Landbohranlage

Detektion der dominanten Lärmquellen

  • Durchführung von Schalldruckmessungen gemäß DIN EN ISO 3744 und 3746 sowie Schallintensitätsmessungen gemäß DIN EN ISO 9614-2 an den Lärmquellen einer Landbohranlage.
  • Bestimmung der Schallleistungspegel der dominanten Schallquellen und Teilschallquellen mit Darstellung der Frequenzverteilung.
  • Ausarbeitung von praktikablen und wirkungsvollen Minderungsmaßnahmen mit Abschätzung der zu erzielenden Lärmminderung.
Rohrleitungsbefestigung
Rohrleitungsbefestigung

Minderung der Geräuschübertragung innerhalb eines Gebäudes

  • Bestimmung der Geräusch- und Schwingungssituation in Büroräumen oberhalb eines Gewerbebetriebs.
  • Messtechnische Ermittlung der Schalldämmung der Geschossdecke.
  • Klärung des für die bemängelte Lärmsituation verantwortlichen Schalleinleitungs-, Schallübertragungs- und Schallabstrahlungsmechanismus.
  • Vorschlag von geeigneten Maßnahmen zur deutlichen Verbesserung der Schallsituation in den Büroräumen.
Gewerbehalle
Gewerbehalle

Reduzierung der Geräusche innerhalb einer Fertigungshalle

  • Erfassung der Schallsituation während der verschiedenen Fertigungsprozesse an den jeweiligen Arbeitsplätzen.
  • Erstellung eines Lärmkatasters für die Fertigungshalle mit Visualisierung der lärmintensiven Bereiche.
  • Ausarbeitung und Vorschlag von lärmmindernden Maßnahmen wie z. B. dem Einbau von schallabsorbierenden Wand- und Deckenelementen, dem Einsatz geräuscharmer Arbeitsmaschinen, die Bündelung lärmintensiver Arbeitsbereiche, die Aufstellung von mobilen Schallschutzwänden etc.