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Schalldämpferauslegung

Reduzierung der Schallabstrahlung technischer Anlagen

Schalldämpfer werden in Ansaug- und Ausblasbereichen von Maschinen und Anlagen eingesetzt, um die Schallabstrahlung gezielt zu reduzieren und geforderte Immissionsrichtwerte einzuhalten. Entscheidend ist eine technisch fundierte Auslegung, bei der akustische Wirksamkeit, Druckverlust und Anlagenfunktion gleichermaßen berücksichtigt werden.

Unser Vorgehen:

Wir berechnen und dimensionieren Schalldämpfer zur wirksamen Lärmminderung über relevante Frequenzbereiche. Dabei analysieren wir das frequenzabhängige Emissionsspektrum, bewerten insbesondere tieffrequente Geräusche und legen geeignete Absorptions- oder Resonatorsysteme aus. Ziel ist eine nachweisbare Reduzierung der abgestrahlten Schallleistung bei gleichzeitig sicherem Anlagenbetrieb.

Neben klassischen Absorptionsschalldämpfern planen wir auch Resonatorschalldämpfer, kombinierte Systeme sowie ergänzende Maßnahmen wie Schallschutzkapseln oder Einhausungen. Die Auslegung erfolgt projektbezogen auf Basis von Messdaten oder belastbaren Prognoseansätzen.

Sie benötigen Unterstützung bei der Schalldämpferauslegung?

Als unabhängiges Ingenieurbüro unterstützen wir Anlagenhersteller und -betreiber bei der schalltechnischen Optimierung bestehender oder geplanter Anlagen. Das Ergebnis ist eine technisch nachvollziehbare Lösung zur dauerhaften Lärmminderung und zur Einhaltung behördlicher Anforderungen.

Unsere Leistungen im Kurzüberblick:

  • Messtechnische Erfassung der Schallsituation
  • Auslegung geeigneter Schalldämpfer unter Berücksichtigung des Platzbedarfs, Druckverlustes und kundenspezifischer Anforderungen
  • Beratung zu Druckschalldämpfern
  • Definition von Zielwerten zur Einhaltung geforderter Richtwerte
  • Auslegung von Schallschutzkapseln
  • Dimensionierung von schalldämmenden Rohrleitungsisolierungen
Schalldämpferauslegung Absorptionsschalldämpfer

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Referenzprojekte

Tieffrequente Geräusche in einem Wohnhaus durch Anlagen eines Gewerbebetriebs

In der Nachbarschaft eines Gewerbebetriebs wurden tieffrequente Brummgeräusche in einem Wohnhaus untersucht. Durch Schallmessungen im Gebäude sowie Geräuschmessungen auf dem Betriebsgelände konnte ein Einzelton bei 34 Hz identifiziert werden, der den Immissionsrichtwert der TA Lärm in der Nacht überschritt. Ursache war ein Rootsgebläse mit pulsationsbedingten Rohrleitungsschwingungen. Durch den Einbau eines λ/4-Resonators im Abgaskanal konnten die Druckpulsationen reduziert und der tieffrequente Ton deutlich gemindert werden.

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Fallstudien

Bahnlärm
Bahnlärm

Vermeidung von niederfrequenten Antriebsgeräuschen an einem Dieseltriebwagen

  • Erfassung der akustischen Situation im Nahbereich sowie im Fernfeld bei unterschiedlichen Betriebsweisen des Antriebs.
  • Klärung des maßgeblich störenden Frequenzbereichs und Bestimmung des Anregungs-, Ausbreitungs- und Abstrahlverhaltens.
  • Entwurf einer preiswerten und wirkungsvollen Lärmminderungsmaßnahme am Ort der Schallentstehung.
  • Kontrollmessung nach Umsetzung der Minderungsmaßnahme mit Vergleich der Messergebnisse.
Industrielärm
Industrielärm

Minderung der Ansauggeräusche von Turboverdichtern innerhalb einer Industriehalle

  • Bestimmung der Schallleistungspegel von Ansaugöffnungen mehrerer Turboverdichter auf der Basis von messtechnischen Untersuchungen.
  • Erfassung und Bewertung der aktuellen Schallsituation in Hinblick auf die Einhaltung der Schalldruckpegel am Arbeitsplatz.
  • Berechnung der erforderlichen Einfügungsdämpfungsmaße und der Dimensionen von geeigneten Ansaugschalldämpfern zur Reduzierung der Geräusche aus dem Ansaugbereich.
  • Prognose der Schalldruckpegel an den Arbeitsplätzen nach Umsetzung von Minderungsmaßnahmen.