Referenzprojekte und Fallbeispiele zur Darstellung unseres Leistungsspektrums
Unsere Kunden vertrauen auf unsere Diskretion und können sich auch darauf verlassen. Aus diesem Grund sehen wir davon ab, die Namen unserer Kunden zu veröffentlichen. Stattdessen finden Sie im Folgenden einige anonymisierte Referenzprojekte und Fallbeispiele zur Darstellung unseres Leistungsspektrums.
Lärmarme Maschinen planen durch Analyse von Maschinendynamik und Schwingungen
Schwingungen von Bauteilen und dynamische Kräfte führen bei Maschinen häufig zu erhöhten Geräuschpegeln. Durch die Analyse von Maschinendynamik, Schwingungsverhalten und Schallabstrahlung lassen sich konstruktive Maßnahmen zur Lärmminderung bereits in der Entwicklungsphase umsetzen. Dazu gehören die Vermeidung von Resonanzen, die Dämpfung von Strukturschwingungen sowie die Optimierung von Bauteilgeometrien. Eine frühzeitige Berücksichtigung der technischen Akustik ermöglicht die Entwicklung lärmarmer und effizienter Maschinen und Anlagen.
Erschütterungsuntersuchungen für den Neubau eines Forschungsgebäudes – Prognose, Messung, Beurteilung und Minderung
Für den Neubau eines Forschungsgebäudes mit hochsensiblen Laborgeräten wurden Schwingungs- und Erschütterungsuntersuchungen durchgeführt. Ziel war die Bewertung externer Erschütterungseinwirkungen auf Gebäude und Laborgeräte. Dazu wurden Schwingungsmessungen, Erschütterungsprognosen sowie Gebäudesimulationen durchgeführt und mit Vibration-Criteria-Curves und DIN 4150 bewertet. Auf dieser Grundlage wurden Maßnahmen zum Erschütterungsschutz und zur schwingungsarmen Aufstellung empfindlicher Geräte entwickelt.
Rohrleitungsschwingungen in einer Erdgasübernahmestation
Nach Inbetriebnahme einer neuen Regelstrecke traten in einer Erdgas-Mess- und Regelanlage auffällige Rohrleitungsschwingungen und Druckpulsationen auf. Zur Ursachenanalyse wurden Schwingungsmessungen und dynamische Druckmessungen unter verschiedenen Betriebsbedingungen durchgeführt. Die Untersuchung zeigte eine akustische Resonanz im Rohrleitungssystem, die zu erhöhten Schwinggeschwindigkeiten führte. Auf Grundlage der Bewertung nach VDI 3842 wurden konstruktive Maßnahmen zur Reduzierung der Rohrleitungsschwingungen und Druckpulsationen entwickelt.
Ausarbeitung wirkungsvoller Maßnahmen zur Verringerung der Lärmexposition an den Arbeitsplätzen in Betrieben
In einer Produktionshalle mit hohen Schalldruckpegeln von bis zu 93 dB(A) wurde ein Konzept zur Verringerung der Lärmexposition der Beschäftigten entwickelt. Grundlage bildeten Schallmessungen an den Arbeitsplätzen, die Bestimmung der Schallleistungspegel der Anlagen sowie ein 3D-Schallausbreitungsmodell der Halle. Auf dieser Basis wurden technische und organisatorische Lärmminderungsmaßnahmen gemäß LärmVibrationsArbSchV erarbeitet, mit denen der mittlere Schalldruckpegel auf etwa 75 dB(A) reduziert werden kann.
Schwingungsanalyse einer Vertikalpumpe zur Reduzierung von Betriebsschwingungen
Nach einem Motorwechsel traten an einer drehzahlvariablen Vertikalpumpe erhöhte Betriebsschwingungen auf. Zur Ursachenanalyse wurden Schwingungsmessungen an Motor, Fundament und Pumpengehäuse sowie eine Eigenfrequenzanalyse der Gesamtstruktur durchgeführt. Die Untersuchung zeigte eine Resonanz zwischen Antriebsfrequenz und mechanischer Eigenfrequenz des Systems. Durch konstruktive Maßnahmen zur Versteifung des Pumpengehäuses konnten die Schwingungen deutlich reduziert und ein sicherer Dauerbetrieb der Anlage ermöglicht werden.
Bodenerschütterungsmessung zur Bewertung von Schwingungen in Produktionshallen
Für die Aufstellung einer schwingungsempfindlichen Wiegevorrichtung wurden die Bodenerschütterungen in einer Produktionshalle messtechnisch untersucht. Während des Betriebs von Stahlpressen sowie bei Staplerfahrten wurden Schwinggeschwindigkeiten und Frequenzen des Hallenbodens erfasst und mit den Vibration-Criteria-Curves (VC-A) sowie VDI 2038 bewertet. Die Messungen zeigten eine Überschreitung der zulässigen Schwingwerte. Zur Sicherstellung eines störungsfreien Anlagenbetriebs wurde eine Schwingungsentkopplung mittels elastisch gelagertem Fundamentblock empfohlen.
Erhöhte Schwingungen an einer Pumpenanlage gemindert
Nach der Erneuerung von Schlammleitungen in einer Kläranlage traten erhöhte Rohrleitungs- und Gebäudeschwingungen im Bereich der Umwälzpumpen auf. Im Rahmen einer schwingungstechnischen Untersuchung wurden Schwingungsmessungen an Pumpen, Rohrleitungen und der Geschossdecke sowie Druckpulsationen im Fördermedium erfasst. Die Analyse zeigte eine Resonanz zwischen Pumpendrehfrequenz und mechanischen Eigenfrequenzen der Struktur. Durch gezielte Maßnahmen zur Reduzierung der pulsationsbedingten Anregung konnten die Schwingungen deutlich vermindert und ein störungsfreier Anlagenbetrieb erreicht werden.
Tieffrequente Brummgeräusche in einer Rauchgasreinigungsanlage durch Resonanz im Rauchgaskanal
In einer Rauchgasreinigungsanlage traten unter bestimmten Betriebsbedingungen tieffrequente Brummgeräusche sowie erhöhte Schwingungen des Rauchgaskanals auf. Im Rahmen einer messtechnischen Untersuchung wurden Kanalwandschwingungen, Druckpulsationen im Rauchgas sowie Schalldruckpegel erfasst. Die Analyse zeigte eine akustische Resonanz des Rauchgaskanals, angeregt durch Wirbelablösungen an den Rohrbündeln eines Wärmetauschers. Durch gezielte Maßnahmen zur Vermeidung der Resonanzanregung und Druckpulsationen konnten die Schwingungen und Geräusche der Anlage dauerhaft beseitigt werden.
Rohrleitungsschwingungen am Kolbenverdichter überprüft
Im Zuge einer Sanierungsmaßnahme wurden die Rohrleitungsschwingungen einer Kolbenverdichteranlage messtechnisch überprüft. Dazu wurden Schwingungsmessungen an Rohrleitungen, Wärmetauschern, Verdichtern und Fundamenten durchgeführt und mit den Richtwerten der VDI 3842 bewertet. Unter bestimmten Betriebsbedingungen traten erhöhte Schwinggeschwindigkeiten an der saugseitigen Sammelleitung auf. Eine ergänzende FEM-Analyse der Rohrleitung zeigte kritische Materialspannungen. Ursache war eine gelockerte Rohrleitungshalterung, die anschließend konstruktiv optimiert wurde.
Tieffrequente Geräusche in einem Wohnhaus durch Anlagen eines Gewerbebetriebs
In der Nachbarschaft eines Gewerbebetriebs wurden tieffrequente Brummgeräusche in einem Wohnhaus untersucht. Durch Schallmessungen im Gebäude sowie Geräuschmessungen auf dem Betriebsgelände konnte ein Einzelton bei 34 Hz identifiziert werden, der den Immissionsrichtwert der TA Lärm in der Nacht überschritt. Ursache war ein Rootsgebläse mit pulsationsbedingten Rohrleitungsschwingungen. Durch den Einbau eines λ/4-Resonators im Abgaskanal konnten die Druckpulsationen reduziert und der tieffrequente Ton deutlich gemindert werden.
Während des Abrisses eines Gebäudes wurden die Erschütterungen an einem benachbarten Rechenzentrum kontinuierlich überwacht, um Schäden oder Ausfälle der Server zu vermeiden. Dazu wurden Gebäudeerschütterungen gemäß DIN 4150 sowie Schwingbeschleunigungen und Schwingwege direkt an einem Serverschrank messtechnisch erfasst. Das eingesetzte Online-Monitoringsystem mit Alarmfunktion ermöglichte eine sofortige Reaktion bei Grenzwertüberschreitungen. Die Bauarbeiten konnten ohne Überschreitung der zulässigen Schwingwerte durchgeführt werden.
Raumakustik in Großraumbüros verbessern durch Schallabsorber und Akustikdecken
In einem Großraumbüro mit mehreren Arbeitsplätzen wurden Schalldruckpegel und raumakustische Eigenschaften untersucht, nachdem Mitarbeiter über hohe Geräuschbelastungen geklagt hatten. Messungen ergaben einen mittleren Geräuschpegel von 62 dB(A) und eine zu hohe Nachhallzeit, wodurch die Anforderungen der VDI-Richtlinie 2058 Blatt 3 für überwiegend geistige Tätigkeiten überschritten wurden. Durch geeignete Schallabsorber, eine Akustikdecke und zusätzliche Abschirmmaßnahmen konnte die Raumakustik deutlich verbessert und die Lärmbelastung reduziert werden.
In einer Produktionshalle mit mehreren lärmintensiven Maschinen wurde ein Lärmminderungskonzept gemäß LärmVibrationsArbSchV erstellt. Grundlage bildeten Schallmessungen und ein Lärmkataster zur Identifikation der lautesten Anlagenbereiche. Dabei wurden Schalldruckpegel bis 91 dB(A) gemessen und der Tages-Lärmexpositionspegel LEX,8h überschritten. Zur Reduzierung der Lärmbelastung wurden Maßnahmen an den Maschinen, Schalldämpfer für Druckluftsysteme sowie raumakustische Verbesserungen der Halle vorgeschlagen.
Maßnahmen zur Minderung der durch eine Rüttelrinne erzeugten Schwingungen an einem Stahlbau
Beim Betrieb mehrerer Vibrationsrinnen auf einer Stahlträger-Geschossdecke traten erhöhte Struktur- und Gebäudeschwingungen auf. Durch Schwingungsmessungen sowie eine Eigenfrequenzanalyse des Stahlbaus mittels FEM wurde eine Resonanz zwischen der Anregungsfrequenz der Unwuchtmotoren und der Eigenfrequenz der Decke bei etwa 9,9 Hz identifiziert. Zur Minderung der Schwingungen wurden die Vibrationsrinnen auf einer schwingungsentkoppelten Sperrmasse (Zweimassenschwinger) montiert. Dadurch reduzierte sich die Schwinggeschwindigkeit des Stahlbaus deutlich.
Vibrationen und Lärm am Kanalsystem einer Abluftanlage durch den Parallelbetrieb von Radialgebläsen
In einer industriellen Abluftanlage mit mehreren drehzahlvariablen Radialgebläsen traten erhöhte Rohrleitungsschwingungen, Vibrationen der Gebläsegehäuse und hohe Geräuschpegel auf. Durch Schwingungs-, Schall- und Druckpulsationsmessungen sowie Betriebsversuche wurde festgestellt, dass instabile Strömungsbedingungen im Parallelbetrieb der Gebläse zu starken Volumenstromschwankungen führten. Zusätzlich kam es zu einer Resonanz zwischen Gebläsedrehfrequenz und Eigenfrequenz der Unterkonstruktion, wodurch die zulässigen Schwingwerte überschritten wurden.
Schäden am Rohrleitungssystem durch den Betrieb von Exzenterschneckenpumpen in einem Klärwerk
In einem Klärwerk traten beim Betrieb von Exzenterschneckenpumpen starke Rohrleitungsschwingungen und Druckpulsationen auf, die zu Schäden an Rohrhalterungen und Schweißnähten führten. Durch Schwingungs- und Druckmessungen im Pumpen- und Rohrleitungssystem wurde festgestellt, dass im Parallelbetrieb der Pumpen stoßartige Druckpulsationen entstehen, die das Rohrleitungssystem in seinen mechanischen Eigenfrequenzen anregen. Auf Basis der Messergebnisse wurden betriebliche und konstruktive Maßnahmen zur Schwingungsminderung entwickelt.
Erschütterungsschutz bei Bauarbeiten – Dauerüberwachung von 12 unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden
Während umfangreicher Straßenbauarbeiten in einer historischen Altstadt wurden 12 denkmalgeschützte Gebäude kontinuierlich erschütterungstechnisch überwacht. Hierzu wurden Langzeit-Erschütterungsmessungen gemäß DIN 4150-3 durchgeführt, um mögliche Schäden durch Baugeräte wie Bagger, Rüttelplatten oder Vibrationswalzen frühzeitig zu erkennen. Das Erschütterungsmonitoring mit automatischer Alarmierung ermöglichte eine lückenlose Beweissicherung und eine schnelle Reaktion bei erhöhten Gebäudeerschütterungen.
Erschütterungsmonitoring an einer erdverlegten DN 800 Versorgungsleitung für Trinkwasser
Während Bauarbeiten oberhalb einer erdverlegten DN 800 Trinkwasserleitung wurden die auftretenden Rohrleitungsschwingungen kontinuierlich überwacht. Hierzu wurden Langzeit-Erschütterungsmessungen gemäß DIN 4150-3 direkt auf der Rohrleitung durchgeführt. Ziel war die Beweissicherung und der Schutz der Versorgungsleitung vor Schäden durch Baugeräte wie Vibrationswalzen oder Rüttelplatten. Die Messdaten ermöglichten eine kontinuierliche Bewertung der Schwinggeschwindigkeiten während der gesamten Bauphase.
Ursachenermittlung der durch ein Blockheizkraftwerk übertragenen Geräusche in einem Wohnhaus
Nach der Installation eines Blockheizkraftwerks (BHKW) im Heizungsraum eines Mehrfamilienhauses traten in einer Erdgeschosswohnung störende tieffrequente Geräusche auf. Durch Schwingungs- und Schallmessungen sowie eine Bewertung nach TA Lärm und DIN 45680 wurde eine Körperschallübertragung über den fest mit der Wand verbundenen Abgasschalldämpfer identifiziert. Durch eine schwingungsisolierte Entkopplung des Abgassystems konnte der Geräuschpegel deutlich reduziert und der Immissionsrichtwert eingehalten werden.
Ursachenanalyse erhöhter Schwingungen während des Parallelbetriebs von Ölbrennern im Heizkraftwerk einer Abfallverbrennungsanlage
Nach der Wiederinbetriebnahme einer Abfallverbrennungsanlage traten beim Parallelbetrieb zweier Ölbrenner starke Druckpulsationen und Schwingungen im Feuerraum auf. Durch Druck- und Schwingungsmessungen im Brennraum und an der Kesselstruktur wurde festgestellt, dass selbsterregte thermoakustische Schwingungen die Ursache der Dröhn-Geräusche und Anlagenvibrationen waren. Auf Basis der Messergebnisse wurden betriebliche und konstruktive Maßnahmen zur Stabilisierung der Verbrennung entwickelt.
Im Rahmen einer Beschwerde über mögliche Geräuschbelastungen wurde der Gewerbelärm einer Biogasanlage untersucht. Schallmessungen an Blockheizkraftwerken und Kühlern dienten zur Bestimmung der Schallleistungspegel gemäß DIN EN ISO 3744. Auf Basis der Messdaten wurde eine Schallimmissionsprognose mit CadnaA nach DIN ISO 9613-2 erstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Immissionsrichtwerte der TA Lärm sicher eingehalten werden.
In einem Klassenraum einer allgemeinbildenden Schule wurde die Raumakustik untersucht. Messungen der Nachhallzeit erfolgten gemäß DIN EN ISO 3382 und wurden anhand der Anforderungen der DIN 18041 bewertet. Die Ergebnisse zeigten deutlich überhöhte Nachhallzeiten zwischen 1,0 und 1,7 s. Durch Simulation der Schallausbreitung und Planung einer Akustikdecke konnte die Nachhallzeit auf unter 0,5 s reduziert werden. Dadurch verbessert sich die Sprachverständlichkeit im Unterricht erheblich.
Drehmomentmessung und Torsionsschwingungen an einem Hyperverdichter
Beim Betrieb eines Hyperverdichters traten wiederholt Störungen während des Startvorgangs auf. Zur Ursachenanalyse wurde eine Drehmomentmessung mit Dehnungsmessstreifen (DMS) auf der Antriebswelle durchgeführt. Die Messsignale wurden per Telemetrie von der rotierenden Welle zur Datenerfassung übertragen und anschließend zur Analyse von Drehmomentverläufen und Torsionsschwingungen im Antriebsstrang ausgewertet. Die Ergebnisse lieferten wichtige Hinweise zur Maschinendynamik des Verdichters und zur Optimierung des Startverhaltens der Anlage.