Lärm und Vibrationen am Arbeitsplatz

Schutz der Beschäftigten vor der Gefährdung ihrer Gesundheit und Sicherheit durch Lärm und Vibrationen bei der Arbeit

Hinsichtlich tatsächlicher und möglicher Gefährdungen durch Lärm und Vibrationen ist für den Arbeitgeber u. a. die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) maßgeblich. Der Arbeitgeber muss im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung die mit der Exposition durch Lärm oder Vibrationen verbundenen Gefährdungen voneinander unabhängig beurteilen und im Ergebnis zusammenzufassen. Die LärmVibrationsArbSchV betont vor allem die Pflicht zur technischen Lärmminderung und zum Schutz der Beschäftigten vor tatsächlichen oder möglichen Gefährdungen ihrer Gesundheit durch Vibrationen bei der Arbeit.

Auch Arbeitsplätze mit Beurteilungspegeln unterhalb des Pegels der Gehörgefährdung werden häufig als „laut“ empfunden. Lärm im Büro beispielsweise hat neben der Lästigkeit auch negative Auswirkungen auf die Arbeitsleistung, da die Konzentration erheblich beeinträchtigt wird. Hier können durch raumakustische Maßnahmen deutliche Verbesserungen erzielt werden.

Wir beraten Sie gerne bei der akustischen Gestaltung der Arbeitsplätze.

Unsere Leistungen im Einzelnen:

  • Erfassung von Lärm und Vibrationen am Arbeitsplatz
  • Bestimmung und Bewertung der Tages-Lärmexpositionspegel und der Tages-Vibrationsexpositionswerte
  • Gefährdungsbeurteilung und Lärmminderungsprogramm
  • Unterweisung von Beschäftigten
  • Ganzkörper-Vibrationen entsprechend der ISO 2631-1, ISO 8041, VDI 2057-1 und EG-Richtlinie 2002/44/EG
  • Hand-Arm-Vibrationen gemäß ISO 5349 und EG-Richtlinie 2002/44/EG
  • Detektion von Lärmbereichen und Erstellung von Lärmkatasterkarten für die Geräuschsituation innerhalb von Betriebshallen und für den Außenbereich
  • Erarbeitung von Minderungsmaßnahmen zur Verbesserung der Lärm- und Vibrationssituation im Arbeitsschutz
  • Aufsicht über die Einhaltung des Lärm- und Vibrationsschutzes in Betrieben
  • Messung und Beurteilung tieffrequenter Schwingungen und Geräusche

Unser fachkundiges Personal unterstützt Betriebe bei der Ermittlung und Bewertung der Gefährdung der Beschäftigten durch Lärm und Vibrationen bei der Arbeit.

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Referenzprojekte

Lärmminderungskonzept für einen Gewerbebetrieb

Schallmessungen der BG hatten ergeben, dass die Lärmexposition in einer Gewerbehalle deutlich oberhalb des Tages-Lärm­expositions­pegels LEX, 8h von 85 dB(A) lag. Die BG gab in ihrem Mess­bericht an, dass gemäß der Lärm­Vibrations­ArbSchV Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung der Lärmexposition auszuarbeiten und umzusetzen seien. Das Ingenieurbüro IBW wurde mit der Ausarbeitung eines umfassenden Lärmminderungs­konzeptes beauftragt.

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Maßnahmen zur Minderung der durch eine Rüttelrinne erzeugten Schwingungen an einem Stahlbau

Während des Betriebs einer drehzahlvariablen Rüttelrinne wurden erhöhte Schwingungen an der Geschossdecke und am Gebäude festgestellt. Um Schäden an Anlage und Gebäude zu verhindern und die Gesundheit der Mitarbeiter nicht durch unzulässig hohe Schwingungsbelastungen zu gefährden, sollte die Ursache der bemängelten Schwingungssituation messtechnisch ermittelt werden. Des Weiteren waren praktikable Minderungsmaßnahmen vorzuschlagen.

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Messung von Bodenerschütterungen zur Sicherstellung des ungestörten Betriebs einer geplanten Anlage

In einer Produktionshalle eines Betriebs war die Aufstellung einer schwingungs­empfindlichen Wiegevorrichtung geplant. Aufgrund schon vorhandener Vibrationen durch den Betrieb benachbarter Anlagen wurden die maximalen Schwingungen am geplanten Aufstellort gemessen. Auf Grundlage dieser Ergebnisse konnten gezielt Maßnahmen zum Schwingungsschutz für die neue Anlage ausgearbeitet werden.

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Ursachenermittlung der durch ein Blockheizkraftwerk übertragenen Geräusche in einem Wohnhaus

In einem Mehrfamilienhaus wurde ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im Heizungskeller aufgestellt. Nach Inbetriebnahme des BHKW traten trotz schwingungsisolierender Maßnahmen in der Erdgeschosswohnung störende tieffrequente Geräusche auf. Um die Ursache dieser Geräuschübertragung herauszufinden, wurde eine messtechnische Untersuchungen durchgeführt. Auf Basis der Messdaten konnten Maßnahmen zur Reduzierung der störenden Geräusche umgesetzt wurden.

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Verbesserte Raumakustik für gute Arbeitsbedingungen

Eine Logistikfirma hatte in einer 400 m² großen Halle 20 nebeneinander angeordnete Büroarbeitsplätze eingerichtet. Aufgrund der vorherrschenden hohen Geräuschkulisse durch die unterschiedlichen Bürotätigkeiten klagten die Mitarbeiter über Konzentrationsprobleme und Kopfschmerzen. Daher sollte festgestellt werden, wie die akustische Situation in der Halle soweit verbessert werden kann, dass ein geeignetes Arbeitsumfeld für überwiegend geistige Tätigkeiten geschaffen wird.

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Fallstudien

Arbeitslärm
Arbeitslärm

Dokumentation der Schalleinwirkung auf das Betriebspersonal in Industrieanlagen während mehrerer repräsentativer Arbeitsschichten. Vergleich mit den zulässigen Grenzwerten und Ausarbeitung von Minderungsmaßnahmen.

Vibrationseinwirkungen
Vibrationseinwirkungen

Erfassung der Schwingbeschleunigungen, welche auf Staplerfahrer innerhalb mehrerer repräsentativer Arbeitsschichten einwirken. Vergleich mit den zulässigen Grenzwerten und Ausarbeitung von Minderungsmaßnahmen.